Von der Herstellung bis zur Entsorgung - Öko? - Logisch!
Wir sind uns unserer Verantwortung gegenüber den Folgegenerationen bewusst. EP-CON vertreibt in der Produktsparte "Kunststoff-Fenster" hauptsächlich Fenstersysteme des Systemgebers GEALAN. Dies nicht ohne Grund.
Mit Hilfe des extern überwachten Umweltmanagement-Systems ist eine umweltgerechte Fertigung der GEALAN-Fensterprofile gewährleistet. Im Rahmen der Produktverantwortung und zur Schließung des Werkstoffkreislaufs, bietet GEALAN seinen Kunden die gemeinsame GEALAN-Ökovereinbarung an. Gemeinsam mit weiteren führenden deutschen Kunststoff-Profilherstellern hat GEALAN das Unternehmen "Rewindo" gegründet und vereint damit die bisherigen Gesellschafter der Fenster Recycling Initiative FREI sowie das Unternehmen VEKA AG. Die Recycling-Initiative deckt damit etwa 80 Prozent des deutschen Kunststoff-Fenstermarktes ab.
Auch Holzfenster betroffen
Neben den Kunststofffenstern, gehören auch Holzfenster zu den unbehandelten Abfällen. Für diese gilt schon seit dem 15. August 2002 die „Verordnung über die Entsorgung von Altholz“. Danach werden die alten Holzfenster als „Sondermüll“ eingestuft und sind als besonders überwachungsbedürftiger Abfall zu entsorgen. Dadurch müssen Fensterbauer und Montagebetriebe beim Ausbau von Holzfenstern besondere Auflagen erfüllen. So ist ein Verbrennen im Kamin oder in Kleinfeueranlagen gesetzlich verboten. Ausgebaute Holzfenster dürfen nur in speziellen Anlagen, die die Auflagen der 17. Bundesemissionsschutz-Verordnung erfüllen, thermisch verwertet werden. Ein Recycling ist leider nicht möglich. Eine Schande, wenn man bedenkt, daß mit bspw. alten Mahagoni-Fenster teilweise hochwertigstes Holz aus ehemaligen Urwäldern verbrannt werden muß..
PVC-Ökobilanz: Vorteile durch Recycling
In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Studien durchgeführt, die sich mit der ökologischen Bewertung unterschiedlicher Materialien zur Herstellung von Fensterrahmen befassten. So macht z.B. der Forschungsbericht der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt EMPA aus der Schweiz von 1996 deutlich, dass
- die Energieverluste während der Nutzungsphase der jeweiligen Fenster eine weit größere Rolle für die Ökologie spielen als die produktionsbedingten Belastungen
- Rahmenmaterialien mit einem geschlossenen Recycling-Kreislauf, wie er beim Werkstoff PVC der Fall ist, ökologisch günstig zu bewerten sind
- keines der geprüften Materialien, in allen ökologisch relevanten Aspekten, deutliche Vor- oder Nachteile aufweist
Materialboykotte und Anwendungsverbote sind laut EMPA somit nicht sachlich zu begründen.
Das Öko-PLUS-Prinzip der Coextrusion
Von Gealan hergestellte Recyclingprofile entsprechen voll und ganz den Qualitätsanforderungen an moderne PVC-Profile. Im eigenen Werkzeugbau gefertigte Coextrusionswerkzeuge ermöglichen eine gleichmäßige Coextrusion zweier PVC-Arten: das mit modernen Techniken aufbereitete PVC-Material im Profilkern und das neu hergestellte PVC-Material im Profilmantel.
Bei der Coextrusion von Recyclingprofilen wird hochwertiges Recyclat im Innenteil mit PVC-Neumaterial ummantelt. Dies geschieht unter Verwendung von zwei Extrudern vereint in einem speziellen Coextrusionswerkzeug. Durch die Verbindung der beiden Werkstoffe entsteht ein Produkt das höchsten qualitativen und funktionalen Ansprüchen gerecht wird. Die Verarbeitung und Zusammenführung beider Materialien im thermoplastischen Zustand und deren gemeinsame Erstarrung in der Kalibrierung führt zu einer untrennbaren Verbindung.
Mit dem Erwerb von Fenstern mit Recycling-Kern beteiligen Sie sich als Fensterkäufer an den ökologischen Vorteilen von Recycling-Fenstern. Von außen gleichen diese Fenster konventionellen Kunststoff-Fenstern. Das liegt an der Schicht aus PVC-Neuware, die alle sichtbaren Bereiche umhüllt. Diese Deckschicht gewährleistet bei ökologischen Recyclat-Fenstern das gleiche Bewitterungsverhalten wie bei 100% Neumaterial.
PVC mit Spitzenposition
Bezogen auf das Kunststofffenster aus PVC ist festzustellen, dass dieses aufgrund seiner guten Wärme-Isolationseigenschaften, des praktizierbaren Recycling-Kreislaufes, der weitest gehenden Wartungsfreiheit ohne notwendige Schutzmittel sowie seiner Langlebigkeit auch unter ökologischer Betrachtung eine Spitzenposition einnimmt.
Gutes Gewissen ohne Aufpreis!
Die Wiederverwertung von Kunststofffenstern stellt zweifellos einen aktiven Beitrag zur Ressourcenschonung und zum aktiven Umweltschutz dar. Bis ausgebaute Altfenster den kompletten Recyclingkreislauf durchlaufen haben, fallen nicht unerhebliche Kosten für Sammlung, Materialtrennung, Aufbereitung und Transport zu den Profilextrudern an. Trotzdem sind Fenster mit anteiligem Recyclat nicht teurer als Fenster aus Neu-PVC. ein gutes Argument für den Kauf von Kunststoff-Fenstern aus Recyclingmaterial - und ein Beitrag für die Umwelt.
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