Die ENEV2014 –

Energieeinsparung ist nicht nur eine logische Reaktion auf die verheerenden Auswirkungen des Verbrauchs fossilere Energieträger auf unsere Umwelt und unsere zukünftigen Lebensumstände. Energieeinsparung ist auch eine große Chance zur Entwicklung innovativer Konzepte zur Herstellung von Gebäuden und Energieerzeugungsanlagen für regenerative Energien. Dem trägt die Bundesregierung mit der Einführung der Energieinsparverordnungen und deren Novellen Rechnung.

Die neueste Anhebung der Anforderungen in der ENVE2014 ist ein Zwischenschritt hin zum sogenannten Niedrigstenergiegebäudestandard der Europäischen Union, der spätestens ab 2021 gelten soll.

Die EnEV gilt für alle Gebäude, die beheizt oder klimatisiert werden. Sie legt die Anforderungen an den Wärmedämmstandard und die Anlagentechnik fest. Das Ziel ist klar: Je weniger Energie gebraucht wird, umso besser.

– und deren Umsetzung in Fensterbau und Fenstermontage

Für das reine Fenster ist dabei eigentlich nur ein Passus aus der Tabelle „Höchstwerte der Wärmedurchgangskoeffizienten bei erstmaligem Einbau, Ersatz und Erneuerung von Bauteilen“ massgeblich. Es handelt sich dabei um den, in Zeile 2a angegebenen Mindest-U-Wert für Fenster und Fenstertüren von 1,3 W/qmK. Schlechtere U-Werte (Wert größer 1,3 W/qmK) sind somit gesetzlich nicht mehr zulässig und dürfen von Fensterhandels- und -montagebetrieben NICHT mehr eingebaut werden.

Für die Fenstermontage in Neu- und Altbau sind die Konsequenzen aus den Anforderungen der ENEV seit der ENEV2009 erheblich weitreichender.

Die Anforderungen der ENEV an die Fenstermontage gemäß Leitfaden (RAL-Montage)

Gemäß ENEV sind  „Zu errichtende Gebäude so auszuführen, dass die wärmeübertragende Umfassungsfläche, einschließlich der Fugen, raumseitig dauerhaft luftundurchlässig, entsprechend den anerkannten Regeln der Technik abgedichtet ist.“ 

Dies heisst konkret, daß eine Ausbildung der Anschlussfugen in alter Manier, sprich: Fuge im Neubau mit PU ausgeschäumt, Fuge im Altbau dazu noch auf beiden Seiten mit Silikon geschlossen, weder zulässig noch gesetzeskonform ist. Ganz abgesehen von den erheblichen Schäden, die dem Hauseigentümer und -bewohner bei dieser Montageart drohen.

Die anerkannten Regeln der Technik (Stand der Technik)

Die Fachverbände (Bundesinnungsverband des Glaserhandwerks, Verband der Fenster- und Fassadenhersteller e. V., Bundesverband Holz und Kunststoff und RAL-Gütegemeinschaft Fenster und Haustüren e. V.) haben die anerkannten Regeln der Technik in einem Standardwerk, welches unerlässliches Handwerkszeug für jeden Bauelemente-Montagefachbetrieb ist – im „Leitfaden zur Montage von Fenstern und Haustüren“ – zusammengefasst und die zulässigen Ausführungsdetails dazu erläutert. Dieses Standardwerk enthält viele Richtlinien von denen wir die wichtigsten auf unseren Seiten „Montage im Neubau“ und „Montage in der Renovierung“ besonders erläutern werden. Sie werden sehen, dass „Montage mit Silikon und Schaum“ nicht nur nicht mehr fachgerecht sondern sogar mit erheblichen Problemen für Sie verbunden ist.

Das Ziel ist, den erhöhten Energiebedarf in Folge von Wärmeverlusten und Energieverlusten an der Gebäudehülle zu reduzieren. Aufgrund vielfältiger Einwirkungen auf ein Fenster sollte der Fenstermontage und der Abdichtung große Bedeutung beigemessen werden. Schlecht abgedichtete Fensterfugen sorgen für Wärmeverlust und Schimmelpilz.

Die wichtigste Abhängigkeit ist dabei, und dies gilt sowohl für  „Montage im Neubau“ als auch für  „Montage in der Renovierung„, die Ausdehnung des Fensters so abzufangen, dass die Anschlussfuge innen DAUERHAFT dampfdiffussionsdicht und außen DAUERHAFT wind- und schlagregendicht bleibt. Die Ausbildung der Anschlüsse muss darüber hinaus gemäß dem „Leitfaden zur Montage von Fenstern und Haustüren“ nach dem allgemeinen Bauprinzip innen 10mal dichter als aussen gestaltet sein. Diese Anforderung ist im Neubau relativ einfach lösbar, in der Renovierung gehört dazu eine gehörige Portion KnowHow. Dies gilt auch für den Auftraggeber, denn hier wird viel falsch gemacht, ohne dass es bemerkt wird. Lesen Sie dazu unsere detaillierten Erläuterungen auf den Seiten „Montage im Neubau“ und  „Montage in der Renovierung„.

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